Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurt schaut gespannt nach Nyon. Am Sitz der Europäischen Fußball-Union in der Schweiz wird am 19. Juni die zweite Qualifikations-Runde zur Europa League ausgelost.

Der diesjährige Halbfinalist muss jeweils drei Hin- und Rückspiele überstehen, um die Gruppenphase zu erreichen. Nach der zweiten Ausscheidungsrunde folgen noch eine dritte und dann die Playoffs. Los geht es am 25. Juli und 1. August. Als gesetzte Mannschaft gehen die Frankfurter Topteams wie dem AS Rom aus dem Weg. Möglicherweise wird der Eintracht eine Erstrunden-Paarung zugelost, das heißt, der Gegner wird erst noch ermittelt.

Runde drei geht am 8./15. August über die Bühne, die Playoffs werden am 22./29. August ausgetragen. "Auf diesem Weg sind mit Qualifikation, Gruppenphase und K.o.-Phase also bis zu zehn internationale Heimspiele möglich", erklärt die Eintracht auf ihrer Homepage und wirbt mit einer Europapokal-Dauerkarte.

Erst am 14. September beginnen die Gruppenspiele. Die Tatsache, dass die Qualifikations-Spiele im Wochen-Rhythmus ausgetragen werden, erschwert die Planung für das Hütter-Team und auch für die Fans. Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg haben es da deutlich leichter: Sie haben sich direkt für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert.

Die Frankfurter waren in der vergangenen Saison nach einer großartigen Reise durch Europa erst im Halbfinale vom späteren Cup-Sieger FC Chelsea gestoppt worden.

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