Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter geht trotz der jüngsten Negativserie optimistisch in das große Finale der Fußball-Bundesliga.

"Ich habe Platz acht grundsätzlich nicht in meinem Kopf, weil ich bis zum Schluss an meine Mannschaft glaube, dass wir das Ziel erreichen können, international zu spielen", sagte der Österreicher in Frankfurt.

Beim letzten Gastspiel der Saison beim FC Bayern an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) ist für den Pokalsieger von Platz vier (Champions League) bis Platz acht (nichts) noch alles möglich. Die Plätze fünf und sechs würden die erneute direkte Europa-League-Teilnahme bringen. Als Siebter müssten die Hessen in die Qualifikation für den kleinen Europacup.

Hütter erklärte: "Wir brauchen diesen einen Punkt, um uns international zu qualifizieren. Wir müssen mutig nach vorne spielen." Mit einem Punktgewinn wäre die Eintracht sicher Sechster. Mut macht ihm die internationale Saison, in der die SGE überraschend das Halbfinale der Europa League erreicht hat und dort erst dramatisch gegen Chelsea scheiterte.

"Wir brauchen so eine Leistung, die wir in London gezeigt haben, dann können wir auch in München bestehen", sagte er. Stürmer Sebastien Haller ist nach langer Verletzungspause wieder ein Kandidat für die Startelf. "Dass er uns gefehlt hat, ist kein Geheimnis", erklärte Hütter.

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