Nyon (dpa) - Die Fußball-Verbände Italiens, Polens und Portugals haben Interesse an der Ausrichtung der ersten Endrunde in der Nations League 2019 bekundet, teilte die Europäischen Fußball-Union mit.

Die drei Verbände erhalten nun den Anforderungskatalog der UEFA und müssen bis zum 31. August ihre Dossiers einreichen. Die Endrunde wird grundsätzlich von einem der vier Gruppensieger aus der stärksten Liga A ausgetragen.

Vorausgesetzt, dass alle drei Verbände Gebote abgeben, die den Anforderungen der UEFA entsprechen, wird also der Sieger der Gruppe A3 die Endrunde ausrichten, denn Italien, Polen und Portugal spielen in dieser Gruppe der neu geschaffenen Nations League gegeneinander. Das Exekutivkomitee der UEFA wird im Dezember 2018 den Gastgeber benennen.

Deutschland trifft zwischen dem 6. September und dem 19. November in Gruppe 1 der Liga A je zweimal auf Frankreich und die Niederlande.

Das Finale wird ein Vier-Team-Event sein, an dem die Gewinner der Gruppen der Liga A teilnehmen. Das Halbfinale wird am 5. und 6. Juni 2019 ausgetragen. Das Finale findet am 9. Juni statt. Voraussetzung für die Ausrichtung der Endrunde sind zwei Stadien mit einer Sitzplatzkapazität von mindestens 30 000 Zuschauern, idealerweise in derselben Stadt oder einer maximalen Entfernung von bis zu 150 Kilometern. Die Austragungsorte sollen mit der Einreichung der Angebotsdossiers bestätigt werden.

Mitteilung UEFA (engl.)