München (dpa) - Für Oliver Kahn wäre die Münchner Allianz Arena ein geeigneter Austragungsort für eine mögliche Beendigung der Champions League in Turnierform.

"Das wäre sicherlich nichts Verkehrtes", sagte das Vorstandsmitglied des FC Bayern am Sonntagabend in der TV-Sendung "Sky 90". Es gäbe aber sicherlich auch andere Städte, die infrage kämen, fügte der ehemalige Fußball-Nationaltorhüter hinzu.

Der 50-Jährige ist gespannt, für welche Form der Fortsetzung des Wettbewerbes sich die Europäische Fußball-Union (UEFA) Mitte Juni entscheiden wird. Es werde aktuell viel diskutiert, etwa auch über die Austragung von Viertel- und Halbfinale mit jeweils nur einer K.o.-Partie. "Wir nehmen es so, wie es kommt", sagte Kahn, der aber Hin- und Rückspiele sportlich als "bessere Lösung" bezeichnete.

Der Wettbewerb wurde im Achtelfinale unterbrochen. Auch die Bayern müssen nach einem 3:0-Hinspielsieg beim FC Chelsea noch das Rückspiel in München austragen. Problematisch könnte werden, nach dem geplanten Ende der Bundesligasaison Ende Juni die "relativ lange Zeit" bis zur Fortsetzung der Champions League womöglich im August zu überbrücken. "Es sind viele Unsicherheiten, die im Moment herumschweben", sagte Kahn.

Das Finale der Königsklasse war bislang in Istanbul geplant gewesen, einem Bericht der "New York Times" zufolge soll die Partie an einen anderen Ort verlegt werden. Eine Entscheidung könnte bei einer Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees am 17. Juni fallen.

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