Wolfsburg (dpa) - Oliver Glasner bleibt nach den jüngsten Dissonanzen mit der Sportlichen Leitung weiterhin Trainer des VfL Wolfsburg.

Nach einem Gespräch zwischen dem Österreicher, Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer gab der Fußball-Bundesligist eine Pressemitteilung heraus und sprach darin von einem "konstruktiven Austausch". Zu näheren Inhalten werde man sich nicht äußern, eine mögliche Trennung sei jedoch "zu keinem Zeitpunkt Gegenstand des heutigen Gesprächs gewesen".

Glasner hatte in der vergangenen Woche das Scheitern einer weiteren Verpflichtung für die Offensive beklagt. Schmadtke kritisierte daraufhin den Zeitpunkt sowie die Art und Weiser dieser Äußerungen und sagte unter anderem dem Internetportal "Sportbuzzer": "Man kann nicht Dinge haben wollen, die unrealistisch sind."

Die Wolfsburger hatten den 46 Jahre alten Österreicher im Sommer 2019 als Nachfolger von Bruno Labbadia verpflichtet, sein Vertrag mit dem VfL ist noch bis 2022 gültig. In mehreren Medien war zuletzt über ein belastetes Verhältnis zwischen Glasner und Schmadtke berichtet worden. Einen Rücktritt schloss der Trainer jedoch aus.

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