Paris (dpa) - Der französiche Fußball-Meister Paris Saint-Germain hat nach Medienberichten vier Tage vor Schließung des Transferfensters ein neues Angebot des FC Barcelona für Brasiliens Stürmerstar Neymar zurückgewiesen.

Das berichtete der französische Radiosender RMC unter Berufung auf den Meister der Ligue 1. "Sie wissen von Anfang an, was wir wollen, und sie sind von unseren Vorstellungen noch weit entfernt", zitierte der Sender einen Sprecher von PSG.

Der Sprecher habe als Grund für die Ablehnung des Angebots unter anderem angegeben, dass Paris bis zur Schließung des Transferfensters an diesem Montag keine Zeit mehr habe, um mit den vom spanischen Meister angebotenen Profis zu verhandeln.

Nach übereinstimmenden Berichten von spanischen und französischen Medien hatten die Katalanen zuletzt 130 bis 140 Millionen Euro und den Transfer des Ex-Schalkers Ivan Rakitic (31) sowie eine einjährige Leihe des Ex-Dortmunders Ousmane Dembélé angeboten.

Barça-Funktionäre hatten am Dienstag nach Verhandlungen in Paris gesagt, beide Seiten seien sich "näher gekommen". Doch Dembélé-Manager Moussa Sissoko entgegnete am Mittwoch dem französischen TV-Sender "TF1", ein Wechsel des 22-Jährigen sei "ausgeschlossen". "Ousmane wird zu 100 Prozent bleiben". Der Jungstar, so Sissoko, "will und wird sich bei Barcelona durchsetzen".

Neymar war erst vor zwei Jahren für die Rekordablöse von 222 Millionen Euro von Barcelona nach Paris zum Team von Trainer Thomas Tuchel gewechselt. Der 27 Jahre alte Brasilianer will nun aber unbedingt zurück zum Team um Lionel Messi und Nationaltorwart Marc-André ter Stegen, mit dem er 2015 die Champions League gewann. Neymars Vertrag mit Paris läuft noch bis 30. Juni 2022.

Bericht von RMC