Frankfurt/Main (dpa) - Die britischen Reporter waren verdutzt. Als Arsenal-Trainer Unai Emery den Verzicht auf Mesut Özil mit "einer Pause" begründete, musste der Spanier wiederholt Nachfragen beantworten.

Eine Pause? Nach einem Startelf-Einsatz? "Wir haben viele Spiele. Ich will immer unterschiedliche Spieler spielen lassen. Wir haben 19 Spieler im Aufgebot", begründete Emery vor dem Gastspiel in der Europa League bei Eintracht Frankfurt am heutigen Donnerstag (18.55 Uhr/DAZN). Mit dem Spielort habe das nichts zu tun, hieß es.

Özils Pflichtspiel-Rückkehr nach Deutschland ist 424 Tage nach seinem spektakulären Rücktritt aus der Nationalmannschaft damit verschoben. Im Juli 2018 hatte sich der inzwischen 30-Jährige mit einem Rundumschlag unter anderem gegen Ex-DFB-Präsident Reinhard Grindel aus dem Nationalteam verabschiedet und nicht einmal Bundestrainer Joachim Löw persönlich informiert.

Seit seiner Attacke ist es um Özil ruhig geworden. Medial ist der Mittelfeldspieler kaum präsent, nach Spielen schlendert er meist kommentarlos aus der Mixed Zone. Seine 24 Millionen Follower hält er dafür über Twitter auf dem Laufenden. In London hatte Özil zuletzt andere Sorgen. Nach einem versuchten Überfall auf ihn war er vom Verein freigestellt worden. Nun erhält er eine sportliche Pause.

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