London (dpa) - Fußball-Nationalspieler Timo Werner hat leichte Anpassungsprobleme von der Bundesliga zur englischen Premier League eingeräumt. "Es war noch nicht das, was ich mir selber vorgestellt habe", sagte der Profi des FC Chelsea im Interview mit Sky Sport News.

"Ich habe natürlich schon gezeigt, dass ich in der Liga den Unterschied machen kann. Aber ich hatte auch ein paar Spiele drin, wo ich ehrlich sagen muss: Das war gar nichts. Die Liga ist härter als ich dachte."

Der 24-Jährige wechselte im Sommer für 53 Millionen Euro von RB Leipzig zu den Blues nach London und erzielte in bislang 13 Ligaspielen vier Treffer. Allerdings wartet er seit fünf Premier-League-Spielen auf ein Erfolgserlebnis. "Die Bundesliga kannte ich einfach sehr gut, da konnte ich mir auch in einem Spiel mal eine Auszeit nehmen und wusste genau, wann ich wieder zustechen muss", erklärte er. "Hier geht es einfach ständig hin und her, weil die Gegner auch einfach brutal stabil und körperlich komplett austrainiert sind."

Mit seinem Team verlor Werner zuletzt zweimal in Serie und fiel vor dem Match gegen West Ham United am Montag (21.00 Uhr) ins Tabellenmittelfeld zurück. Die Hoffnung auf den Titel hat Werner dennoch nicht aufgegeben. "Ich glaube definitiv, dass wir eine gute Chance auf die Meisterschaft haben. Viele Mannschaften haben mit dem harten Programm zu kämpfen", sagte er und kündigte an: "Wenn wir wieder unsere Form finden, über mehrere Wochen ungeschlagen bleiben, dann haben wir sicher eine Chance auf den Titel."

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