Frankfurt/Main (dpa) - Die Europäische Fußball-Union UEFA hat für kommenden Dienstag (21. April) eine Videokonferenz aller 55 Generalsekretäre einberufen. 

In dieser Schalte sollen die jüngsten Entwicklungen in Zeiten der Coronavirus-Pandemie diskutiert werden, wie die UEFA mitteilte. Zwei Tage später wird sich auch das UEFA-Exekutivkomitee beraten und über die Auswirkungen für nationale und internationale Fußball-Wettbewerbe sprechen.

Vorrang hat für die UEFA der Abschluss der nationalen Liga- und Pokalwettbewerbe. Ein Notfallplan sieht vor, dass die Spiele, die über die Teilnahme an der Champions und Europa League in der nächsten Saison entscheiden, bis Juli oder August gehen könnten. Die Spiele in der Königsklasse und der Europa League könnten in dieser Saison wieder aufgenommen werden, sobald die nationalen Titel entschieden sind.

Das UEFA-Exekutivkomitee hatte im März die Europameisterschaft um ein Jahr auf 2021 verschoben. Von der Corona-Krise sind auch Spiele in den WM-Qualifikationsgruppen, das Finale der Nations League 2021 und das Frauen-Euro-2021-Turnier in England betroffen.

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