London (dpa) - Zum ersten Mal seit 35 Jahren steht der FC Watford im Finale des FA-Cups. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Javi Garcia am 18. Mai auf den Premier-League-Konkurrenten Manchester City mit den deutschen Nationalspielern Ilkay Gündogan und Leroy Sané.

Watford musste sich das Endspiel-Ticket aber hart erkämpfen, denn lange befanden sich die Hornets gegen die Wolverhampton Wanderers auf der Verliererstraße. Am Ende drehten sie im Londoner Wembley Stadion aber einen 0:2-Rückstand in einen 3:2 (0:1)-Erfolg nach Verlängerung.

Mann des Spiels war Gerard Deulofeu, der erst in der 66. Minute eingewechselt wurde. Mit zwei Toren (79./104.) schoss der 25-Jährige den FC Watford zum Sieg. Allerdings musste der Joker nur acht Minuten nach seinem entscheidenden Treffer aufgrund einer Verletzung wieder vom Feld.

Zuvor hatten die Wanderers, die auf ihrem Weg ins Halbfinale den FC Liverpool und Manchester United ausgeschaltet hatten, die Partie über weite Strecken im Griff. Matt Doherty (36.) und Raúl Jiménez (62.) sorgten für die vermeintlich komfortable Führung. Nachdem Deulofeu der Anschlusstreffer gelungen war sorgte sein Teamkollege Troy Deeney (90.+4/Elfmeter) für den Ausgleich und die Verlängerung.

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