Karlsruhe (dpa) - Nach dem 1. FC Union Berlin bemüht sich einem Medienbericht zufolge inzwischen auch der Hamburger SV um eine Verpflichtung von Stürmer Philipp Hofmann vom Karlsruher SC.

Der Zweitliga-Spitzenreiter soll seinem badischen Ligarivalen sogar schon zwei Angebote für den Angreifer vorgelegt haben, wie die "Badischen Neuesten Nachrichten" berichteten. "Ich gehe aber davon aus, dass es auch mit dem HSV keine Einigung geben wird", zitiert das Blatt Karlsruhes Sportchef Oliver Kreuzer. Er denke, "dass Philipp Hofmann die Saison hier bei uns bleiben wird".

Hofmann wäre nach seinen 17 Toren in der vergangenen Spielzeit diesen Sommer gerne zu Union in die Bundesliga gewechselt. Die Vorstellungen der Köpenicker und des KSC hinsichtlich einer möglichen Ablösesumme für den 27-Jährigen lagen aber zu weit auseinander. Auch der HSV hat offenbar noch nicht das geboten, was die Karlsruher sich vorstellen. Zudem brächte ein Hofmann-Abgang den KSC so kurz vor dem Ende der Transferperiode am 5. Oktober in die Bredouille. "Natürlich ist es auch eine Frage der Alternative", sagte der frühere HSV-Sportdirektor Kreuzer. "Ich habe keine Lust darauf, mir den Druck aufzuerlegen, ihn nach Hamburg gehen zu lassen und so kurzfristig einen Ersatz finden zu müssen."

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