Hannover (dpa) - Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig - in normalen Zeiten wäre das Stadion bei diesem emotionsgeladenen Fußball-Derby in Niedersachsen schon lange im voraus ausverkauft gewesen.

Diesmal allerdings wurden bis zwei Tage vor dem Anpfiff (Samstag, 13.00 Uhr/Sky) wegen der Corona-Krise und eines viel kritisierten Vorverkauf-Modells in Hannover erst 7000 der überhaupt nur verfügbaren 9800 Tickets für dieses Zweitliga-Duell verkauft. "Es scheint Vorbehalte zu geben, in Corona-Zeiten ins Stadion zu gehen", sagte 96-Geschäftsführer Martin Kind dem "Sportbuzzer".

Der Club hatte im Vorfeld entschieden, dass nur eine Eintrittskarte für das Derby erhält, wer eine sogenannte "Testphasendauerkarte" für die Heimspiele gegen Braunschweig und Fortuna Düsseldorf (24. Oktober) erwirbt. Dauerkarten-Inhaber der vergangenen Saison erhielten ein Vorkaufsrecht. Nun entschieden die 96er dann kurzfristig, auch Vereinsmitgliedern die Chance auf ein solches Ticket zu geben. Denn am Stadion selbst besteht am Samstag keine Möglichkeit mehr, Eintrittskarten zu kaufen - selbst wenn das Spiel bis dahin nicht ausverkauft sein sollte. Denn Tageskassen dürfen während der Corona-Zeit in Hannover nicht geöffnet werden.

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