Hannover (dpa) - Der Hauptgesellschafter Martin Kind hat den viel kritisierten und teils höhnisch kommentierten Sportdirektoren-Wechsel bei Hannover 96 verteidigt.

"Gerhard Zuber ist integer und kennt den Markt. Er hat sich immer vernünftig verhalten. Die Rechtsfrage muss man davon trennen", sagte der starke Mann des Fußball-Zweitligisten dem "Sportbuzzer".

Der Bundesliga-Absteiger Hannover hatte sich am Donnerstag nach nur einem halben Jahr von seinem Sportchef Jan Schlaudraff getrennt und den früheren Nationalspieler ausgerechnet durch den Mann ersetzt, mit dem sich die 96er bis zum Vortag vor dem Arbeitsgericht stritten. Zuber war in Hannover die rechte Hand des früheren Managers Horst Heldt. Bereits im vergangenen Jahr klagte er gegen seine Entmachtung und Kaltstellung als Sportlicher Leiter nach dem Erstliga-Abstieg.

Kind erhofft sich von dem 44 Jahre alten Österreicher einen besseren Draht zu Trainer Kenan Kocak, als dies zuletzt bei Schlaudraff der Fall war. "Beide arbeiten gut zusammen", sagte der Geschäftsführer.

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Sportbuzzer-Bericht