Kaiserslautern (dpa) - Jeff Strasser, der wegen Herzrhythmusstörungen nicht mehr beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern arbeitet, will bald wieder auf die Trainerbank zurückkehren.

"Die letzten Tests haben ergeben, dass es keine bleibenden Schäden geben wird. Ich werde wieder voll hergestellt sein und voll arbeitsfähig sein – auch als Trainer", sagte der 43-Jährige der Tageszeitung "Rheinpfalz". Strasser ist optimistisch, bald Grünes Licht von den Ärzten zu erhalten.

"Die Ausgangslage war, dass es acht bis zwölf Wochen dauert – in diesem Zeitrahmen sind wir drin. Ich weiß das nicht exakt auf die Woche zu sagen, aber spätestens zur neuen Saison kann ich wieder als Trainer arbeiten", erklärte der Luxemburger. Strassers Vertrag beim Tabellenletzten gilt bei Klassenerhalt bis zum 30. Juni 2019. Er war aber nach dem denkwürdigen Spiel des FCK in Darmstadt, als der Chefcoach in der Halbzeit ins Krankenhaus gebracht werden musste, durch Michael Frontzeck ersetzt worden. Die Partie wurde damals abgebrochen und Strasser auf unbestimmte Zeit krankgeschrieben.

"Ich bin nicht herzkrank! Die Herzrhythmusstörungen wurden anscheinend durch einen Virus ausgelöst", erklärte Strasser nun. "Es geht mir viel, viel besser. In wenigen Wochen wird es nur noch eine Erinnerung an einen schlechten Tag sein." Er habe ein Aufbauprogramm mit viel Sport von den Ärzten bekommen.

Artikel in der "Rheinpfalz"