Hamburg (dpa) - Pierre-Michel Lasogga trifft für den HSV derzeit im Nähmaschinentakt. Der Stürmer des Fußball-Zweitligisten hat in fünf Pflichtspielen bereits sieben Tore erzielt.

Beim 3:2 gegen den 1. FC Heidenheim gelang ihm am Samstag sogar ein Hattrick binnen neun Minuten. "Es ist einfach schön, wenn man als Stürmer so einen Lauf hat und gefühlt immer da steht, wo der Ball runterkommt", sagt er.

Dabei war Lasogga im Vorjahr nach England in die 2. Liga geflüchtet, da er beim HSV nicht mehr traf. Nun ist er zurück und wieder obenauf. Zwei Tore im Pokal in Erndtebrück, zwei gegen Bielefeld, drei gegen Heidenheim - eigentlich klar, wer die Nummer eins im HSV-Sturm ist.

Doch Trainer Christian Titz bringt den 26-Jährigen gern als Joker, wenn der Gegner müde wird und der kopfballstarke Brecher leichteres Spiel hat. Der Schachzug geht bisher zwar auf, Lasogga will aber von Anfang an spielen. "Dass die Tore Argumente für die Startelf sind, ist natürlich klar." Titz ist mit ihm zufrieden. "Er darf auch sauer sein, wenn er auf der Bank sitzt. Aber es ist umso besser, wenn er das in Leistung ummünzt." Und macht ihm Hoffnung. "Es wird demnächst Rotationsmöglichkeiten geben." Sechs Spiele in 21 Tagen sind ein strammes Programm. Schon am Dienstag geht es gegen Dynamo Dresden. Vielleicht ja mit Hattrick-Stürmer Lasogga in der HSV-Startelf.

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