Fürth (dpa) - Ein umstrittener Foulelfmeter hat Stefan Leitl einen erfolgreichen Einstand als Trainer des Fußball-Zweitligisten SpVgg Greuther Fürther beschert.

Mittelstürmer Daniel Keita-Ruel sorgte mit einem im Nachschuss verwandelten Strafstoß in der 86. Spielminute für das 1:0 (0:0) gegen den abstiegsbedrohten MSV Duisburg. Der Fürther Mittelstürmer scheiterte vor 8635 Zuschauern im Fürther Ronhof in der Nachspielzeit mit einem weiteren Elfmeter am starken MSV-Torwart Felix Wiedwald. Duisburgs Verteidiger Enis Hajri sah nach einem groben Foulspiel zudem noch die Rote Karte (90.+3).

Die Fürther verdienten sich im ersten Spiel nach der Trennung von Leitl-Vorgänger Damir Buric den Dreier nach zuvor sechs sieglosen und torlosen Partien mit ihrem Siegeswillen bis zum Ende. Sie hatten schon vor der turbulenten Endphase die besseren Torchancen gehabt.

Glücklich war jedoch der erste Elfmeterpfiff, als Hajri den Fürther Angreifer Julian Green leicht von hinten im Strafraum touchierte. Unstrittig war dagegen der zweite Strafstoß, den Kevin Wolze mit einem Handspiel verschuldete. Wieder hielt der starke Wiedwald. In der Tabelle vergrößerten die Fürther den Vorsprung auf den Vorletzten Duisburg auf elf Punkte.

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