Neustadt/Weinstraße (dpa/tmn) - Sind die Stauden mit Blütezeit im Frühsommer in die Jahre gekommen, lassen sie sich teilen und so verjüngen. Der September ist dafür eine gute Zeit, wie die Experten der Gartenakademie Rheinland-Pfalz erläutern. Das gilt auch für Pfingstrosen, Taglilien und Christrosen.

Die Wurzelballen werden dafür einfach aus dem Boden geholt, mit einem scharfen Messer geteilt und wieder eingesetzt. Ein Tipp: Damit man den Wurzelverlauf besser erkennt, die Erde vom Wurzelballen vor dem Teilen mit Wasser abwaschen.

Unter Stauden versteht man höhere Pflanzen, die über viele Jahre wachsen. Ihre einprägsamste Eigenschaft: Wenn sie verblüht sind, sterben in der Regel die oberflächlichen Teile ab. Aber der Wurzelstock bleibt erhalten, überwintert und treibt im Folgejahr wieder aus.

Mit der Zeit können Stauden Alterserscheinungen zeigen, sie erblühen etwa nicht mehr so prächtig oder sind anfälliger für Krankheiten. Werden sie immer mal wieder mit einem beherzten Schnitt durch den Wurzelballen geteilt, können sie aber sehr alt werden. Es gibt jedoch Ausnahmen, es wird davon abgeraten, Pflanzen mit Pfahlwurzeln zu teilen.