Bonn (dpa/tmn) - Wächst eine Gemüseart zu lange auf einer Stelle im Beet, laugt sie den Boden einseitig aus und verhindert gute Ernte. Auch Krankheiten und Schädlinge können so eher angreifen.

Daher gilt in der Landwirtschaft die Fruchtfolge: Es wird abwechselnd gesät, und nur alle drei oder fünf Jahre darf eine Gruppe Pflanzen in diesen Boden. Für den Garten ist das Prinzip übertrieben, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Dennoch kann es auch hier nicht schaden, zumindest eine gewisse Abfolge zu berücksichtigen. Dazu gehört auch, dass nie Pflanzen aus der gleichen Familie nacheinander auf dieselbe Stelle im Beet kommen sollten.