Neustadt/Weinstraße (dpa/tmn) - Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen Knollen und Zwiebel: Letztere sind meist winterhart, erstere nicht. Das bedeutet: Hobbygärtner müssen Knollen im Herbst ausgraben und sicher einlagern. Dazu gehören viele beliebte sommerblühende Pflanzen wie die Dahlien, Calla, Canna, und Knollenbegonien.

Am besten bewahrt man Knollen in Kisten auf, die man in den Keller oder in die Garage stellt, wenn diese frostfrei ist. Nachdem die Frostgefahr des Winters und Vorfrühlings sicher vorbei ist, kommen die Knollen zwischen Ende April und Mitte Mai wieder in die Erde, erläutert die Gartenakademie Rheinland-Pfalz.

Übrigens: Nicht alle Knollengewächse reagieren empfindlich auf Frost. Krokusse etwa sind völlig winterhart und können im Freien bleiben. Anemone, Ranunkel und Montbretie überleben zumindest bei milden Lagen. Die Gartenakademie rät aber zu einem Winterschutz aus Laub.

Tipp zu Knollenpflanzen

Gartenakademie zum Überwintern der Knollengewächse