Bad Zwischenahn (dpa/tmn) - Saatgut ist bereits ab Jahresanfang erhältlich. Mechtild Ahlers von der Niedersächsischen Gartenakademie rät aber von Impulskäufen ab. Ihr Tipp: "Erst im Katalog stöbern und informieren, dann gezielt einkaufen."

Zudem ist es nicht immer notwendig, neue Samen zu kaufen. Das Haltbarkeitsdatum auf der Verpackung und eine Keimprobe geben Aufschluss, ob die Vorräte noch brauchbar sind. "Gemüsesaatgut sollte stets aufgebraucht werden", meint Ahlers. "Wer nicht soviel braucht, kann besser Jungpflanzen im Gartenmarkt, bei Direktvermarktern oder auf dem Wochenmarkt einkaufen."

Sandra von Rekowski vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde empfiehlt Saatgut-Tauschbörsen und Internetseiten von Organisationen, die sich dem Erhalt seltener und alter Sorten verschrieben haben: "Durch den Anbau seltener Arten oder alter Sorten kann man zum Erhalt der Kulturpflanzenvielfalt und damit zur Biodiversität beitragen."

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