Offenburg (dpa/tmn) - Hecken sind ein optimaler Sichtschutz für den Garten und bieten zugleich Tieren einen Rückzugsort und Nistplatz. Doch nicht alle Hecken, die als "immergrün" bezeichnet werden, sind tatsächlich auch das ganze Jahr über grün. Denn auch Pflanzen, die tatsächlich nur "wintergrün" oder "halbimmergrün" sind wie Liguster oder Berberitze, werden als "immergrün" bezeichnet.

Die Zeitschrift " Mein schöner Garten" rät daher auf ihrem Onlineportal, sich beim Kauf von Gehölzen von einem Profi beraten zu lassen, damit man im Winter nicht plötzlich vor einer kahlen Hecke steht. Die Garten-Experten haben zudem einige Pflanzen aufgelistet, die sich als immergüne Hecken eignen. Dazu zählen:

- Kirschlorbeer - hier eignen sich besonders die Sorten 'Herbergii', 'Etna' und 'Novita'

- Glanzmispel - die Sorte 'Red Robin' besticht den Experten zufolge besonders mit rötlich schimmernden Blättern

- Eibe - das heimische Nadelgehölz gilt als besonders robust

- Thuja - empfehlenswerte Sorten sind hier 'Smaragd', die als schmalwüchsig gilt, sowie die goldgelb erblühende 'Sunkist'

- Scheinzypresse - die Sorten 'Alumii' oder 'Columnaris' eignen sich für Hecken, die zwar dicht, aber nicht allzu hoch wachsen sollen

- Schirmbambus - er ist der Exot unter den immergrünen Hecken, denn es handelt sich um eine spezielle Bambusart.

Zu Vorsicht raten die Garten-Experten beim Rückschnitt der Pflanzen. Bei einigen Gehölzen gilt: Schneidet man sie zu stark zurück, können sie kahl werden - und bleiben. Dazu zählen Thuja und Scheinzypresse.

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