Berlin (dpa/tmn - Auf dem Acker mag er lästig sein, doch der robuste Goldlack (Erysimum cheiranthoides L.) ist alles andere als ein Unkraut im Garten. Denn seine strahlenden Blüten bieten Nahrung für zahlreiche nützliche Insekten.

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) empfiehlt einen Standort in der vollen Sonne. Hier duftet der Goldlack besonders intensiv nach Honig - und lockt so noch mehr Nützlinge an.

Der Goldlack ist am richtigen Standort sehr unkompliziert, am besten im sonnigen Steingarten. Wichtig ist ihm ein nährstoffarmer, durchlässiger Boden. Im Topf ist daher eine Drainage-Schicht aus Kies oder Tonscherben sinnvoll, saure Böden sollten gekalkt werden.

Im Kasten oder Topf mag der Goldlack zur Blütezeit wöchentlich Flüssigdünger, im Beet reicht meist eine Düngergabe pro Saison.

Während der Blüte von März bis Juni rät der BDG, Verblühtes regelmäßig abzuschneiden. So verlängert sich die Blütezeit. Üblicherweise blüht Goldlack, ganz im Sinne seines Namens, in Hellgelb über Orange bis Dunkelrot. Züchtungen wie 'Winter Moon' überraschen mit weißen, 'Bowles Mauve' mit rotvioletten Blüten.