Berlin (dpa/tmn) - Wenn die Tage wieder spürbar kürzer werden, startet er richtig durch: Der Schlangenkopf (Chelone obliqua) öffnet dann seine rosa- bis purpurfarbenen Blüten. Sie halten sich oft bis in den Oktober hinein.

Ein schöner Aspekt des Schlangenkopfes ist, dass die rund einen Meter hohen Stauden gerne an schattigen Plätzen wachsen - also wo sonst oft wenig blüht.

Perfekt ist ein Standort am Ufer eines Gartenteiches, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG). Denn der Schlangenkopf liebt einen frischen, feuchten Boden.

Leider fühlen sich in genau dieser Umgebung auch Schnecken äußerst wohl. Daher kann es leicht passieren, dass es die sonst kräftigen Blühstauden gar nicht bis zur Blüte schaffen. Es lohnt sich, Vorsichtsmaßnahmen gegen die hungrigen Schleimer zu ergreifen. Ein gut konstruierter Schneckenzaun schützt die Pflanzen am sichersten, so der BDG. Doch der Zaun muss ständig frei gehalten werden. Herabfallende oder darüber wachsende Pflanzenteile nutzen die Schnecken sonst direkt als Brücke ins Schlemmerland.

Nach der Blüte rät der BDG, den Schlangenkopf nicht zurückzuschneiden. Denn die Fruchtstände der Staude sind im Wintergarten ein hübscher Hingucker.