Hilpoltstein (dpa/tmn) - Spatzen fühlen sich in strengen, ordentlichen Gärten nicht wohl. Hier mangelt es ihnen an Verstecken, aufgrund der Monokultur mit nur Rasen oder gar Steinflächen oft auch an Nahrung.

Stattdessen rät der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) zu mindestens einer Ecke mit heimischen Sträuchern, Wildblumen und etwas Totholz. Hier fühlen sich auch Insekten wohl, die dann von den Spatzen verspeist werden.

Die Ansiedlung von Spatzen im Garten zahlt sich für den Hobbygärtner aus: Die Vögel sind in der Lage, beim Kampf gegen Schädlinge wie Blattläuse und die Raupen der Buchsbaumzünsler zu helfen.

Nistkästen an Gebäuden für Spatzen sollten in mindestens vier Metern Höhe hängen, empfiehlt der LBV. Reinigen muss man sie nicht, das erledigen die Vögel beim Einzug im Frühling selbst.