Köln (dpa/tmn) - Frische Kräuter auf dem Balkon sorgen mit ihren Grüntönen für eine behagliche Atmosphäre und haben zum Würzen von Gerichten auch noch einen ganz praktischen Nutzen. Das Problem: Oft ist der Platz auf dem Balkon begrenzt.

Um sich nicht zwischen Pflanzen und Sonnenliege entscheiden zu müssen, ist ein sogenannter vertikaler Garten ein guter Kompromiss, schlägt die DIY Academy in Köln vor. Das ist im Prinzip ein schmaler Holzaufsteller mit mehreren übereinander angeordneten Blumenkästen.

Tanne und Fichte nicht immer die beste Lösung

Vertikale Gärten oder auch Blumenleitern gibt es in unterschiedlichsten Varianten in Einrichtungsgeschäften, Gartenfachmärkten oder Baumärkten zu kaufen - man kann sie aber auch - etwas handwerkliches Geschick vorausgesetzt - selber bauen.

Die Heimwerker-Experten raten dabei, die Holzsorte mit Bedacht auszuwählen. Bretter aus unbehandelter Fichte oder Tanne etwa eignen sich nur für relativ geschützt liegende Balkone. Steht die Konstruktion oft im Wetter, empfehlen sich beständigere Sorten wie Lärche oder Douglasie.

Lackieren oder lasieren als Schutz

Zum Schutz lassen sich Fichte oder Tanne auch lackieren oder lasieren. Möchte man die Kräuter essen, sollten sie dann aber keinen direkten Kontakt mit der behandelten Oberfläche haben, raten die Experten.

Wer sich selbst als Schreiner versuchen möchte, dem liefert die DIY Academy im Internet eine ausführliche Anleitung zum Bau eines vertikalen Kräutergartens.

DIY-Academy: Einen vertikalen Gräuterkarten bauen