Veitshöchheim (dpa/tmn) - Wer über nassen Gartenboden geht, schadet ihm. Denn das Körpergewicht verdichtet die Erde. Den Pflanzen gelingt es dann im kommenden Jahr schlechter, Wurzeln zu bilden und diese auszubreiten. Außerdem hat dichte Erde weniger Raum für Luft und lässt Nährstoffe schlechter durch.

Darauf weist die Bayerische Gartenakademie hin. Besonders betroffen sind tonhaltige und lehmige Böden. Sie haben von Natur aus einen hohen Anteil an feinen Poren, speichern dadurch gut Regenwasser und neigen sowieso schon zu Staunässe und Luftmangel. Betritt man so einen Boden dann noch, verdichtet er sich punktuell stark - sogar bis in tiefe Schichten.