Berlin (dpa/tmn) – Sie bringt zwar kein Licht in die Wohnung, dafür aber etwas Tropengefühl: Die Leuchterblume (Ceropegia woodii) hat einen besonderen Wuchs und ungewöhnliche Blüten. Bis zu zwei Meter lang werden ihre Triebe, an denen zahlreiche kleine, dicke, herz- bis nierenförmigen Blätter wachsen.

Besonders gut kommen diese zur Geltung, wenn die Triebe lang herunterhängen dürfen, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG). Ein richtiger Hingucker sind die lachsfarbenen Blüten, die der Leuchterblume ihren Namen gegeben haben. Ihre eigenwillige Form erinnert etwas an Kerzenleuchter.

Jetzt im Winter braucht die Leuchterblume nur wenig Gießwasser, da sie eine Wachstumspause einlegt. Man muss diese Ruhephase nicht zwingend einhalten, die Leuchterblume lebt jedoch länger, wenn man ihr die Winterpause gönnt. Der BDG rät, sie in dieser Zeit etwas kühler zu stellen - weniger als zehn Grad sollten es aber nicht sein.

Ab März beginnt das Wachstum wieder, dann mag die Sukkulente auch alle zwei Wochen etwas Kakteendünger. Den Sommer darf sie auch an einem geschützten Ort im Freien verbringen.