Schollene l Die neue in die Schollener Heimatscheune integrierte Ausstellung zeigt nicht nur alte Geldscheine – der Älteste stammt aus der Kaiserzeit von 1895, sondern auch Dokumente und Rechnungen beispielsweise eines Fahrradladens, die ein Stück Schollener Geschichte darstellen. Alles stammt von Haushaltsauflösungen und kam über die Winter- und die Coronazeit zusammen, als auch die Museumsscheune geschlossen war. Die Vereinsmitglieder Erika Gorges und Silvia Schulz haben sich die Mühe gemacht, alles zu sortieren, die altes Ausstellung mit Naturfotos von Sebastian Heinike abzubauen und die Geldscheine, Rechnungen und Ausweise gut sortiert anzuordnen.

Sonntags von 13.30 bis 15.30 Uhr steht die Tür zur Scheune seit Juli wieder offen. „Bisher waren die Besuche noch etwas verhalten, wir freuen uns über Gäste, die in der Geschichte stöbern“, so Erika Gorges. Zu sehen gibt es genug. Denn die Ausstellungsräume sind voll, „mehr können wir, auch wenn wir wollten, gar nicht mehr annehmen, wir wissen nicht, wohin damit“.

Während der Heimatverein noch auf die endgültige Fördermittelzusage für das Carport an der Mühle und den neuen Anstrich der Mühle wartet, haben Hartmut Gothan, Klaus Wolf und Wolfgang Röker den Holzschuppen gestrichen und den Holzvorrat für das Heizen der Scheune im Winter aufgefüllt. Am 4. September treffen sich die Heimatfreunde zur Jahreshauptversammlung.