Baierbrunn (dpa/tmn) - So wie Brillen sind auch Hörgeräte oft für ihre Träger unentbehrlich. Umso wichtiger ist daher die richtige Reinigung und Pflege.

Über Nacht sollten Besitzer ihre Hörhilfe in eine Trockenbox legen, rät die "Apotheken Umschau" (Ausgabe A8/2019). Das erhöhe die Lebensdauer des Geräts deutlich. Verschiedene Trockenbox-Varianten wie solche mit UV-Licht oder Ventilatoren erfüllen demnach ihre Aufgabe gleichermaßen.

Die Grundreinigung sollte ein oder zweimal pro Woche auf dem Programm stehen. Zum Entfernen sichtbarer Rückstände eignen sich sowohl Reinigungstücher als auch ein desinfizierendes Reinigungsspray samt Pinsel. Zusätzlich können Besitzer ihrem Hörgerät auch ein Reinigungsbad gönnen.

Wichtig dabei: Nur Teile der Hörhilfe, bei denen die Elektronik nicht nach außen reicht, sollten so gesäubert werden - also das Formpass-Stück oder das Schirmchen. Auch hierbei gibt es zwei Varianten: Das Ultraschallbad entfernt Ablagerungen durch schnelle Schwingungen, während ein Reinigungsbad mit speziellen Tabs chemisch wirkt.

Batterien wie Knopfzellen sollten bei täglicher Nutzung etwa einmal pro Woche ausgetauscht werden. Tipp: dafür einen Wochentag festlegen und vor dem Schlafengehen die Batterie auswechseln.