Berlin (dpa/tmn) - Die Eltern von Kindern mit schweren Allergien und manchen anderen Krankheiten müssen stets Arzneimittel für den Notfall griffbereit haben. Das allein reicht aber noch nicht, erläutert die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

Erwachsene, die junge Allergiker betreuen, sollten auch sicher im Umgang mit den Medikamenten sein und ihn geübt haben. Typische Arzneimittel, die zum Beispiel bei asthmatischen oder epileptischen Anfällen zum Einsatz kommen, sind Dosier-Aerosole oder Mundspritzen. Bei Allergien gegen Nahrungsmittel wie Erdnüsse sind es meist Antihistaminika oder Cortison sowie Adrenalin-Autoinjektoren.

Eltern sollten sich den Umgang damit vom Arzt oder Apotheker zeigen lassen und dann auch andere Betreuer des Kindes informieren, Erzieher und Lehrer zum Beispiel.