Berlin (dpa) - Für Nordirlands Golfstar Rory McIlroy wäre angesichts der Coronavirus-Pandemie ein Ryder Cup ohne die Tausenden von Fans vor Ort kein Spektakel mehr.

"Mir wäre es viel lieber, wenn sie es bis 2021 verschieben, als in Whistling Straits ohne Fans zu spielen", sagte der 30-Jährige in einem Bericht der britischen Tageszeitung "The Guardian". "Und das kommt von einem Europäer, der nach Amerika reist und dort beschimpft wird!" Dem viermaligen Major-Sieger würde die einzigartige Atmosphäre bei dem Kontinentalvergleich der jeweils besten zwölf Spieler aus Europa und den USA fehlen.

Bisher halten die Veranstalter am offiziellen Termin fest. Die 43. Auflage des Ryder Cups soll vom 25. bis 27. September auf dem Whistling Straits Golf Course im US-Bundesstaat Wisconsin stattfinden. Die PGA of America diskutiert aber derzeit, ob der Teamwettbewerb ohne Zuschauer ausgetragen werden kann.

Zuvor waren die drei wichtigen Major-Turniere in den USA neu terminiert worden. Die PGA Championship in San Francisco soll nun vom 6. bis 9. August stattfinden. US Open in New York wurden auf den 17. bis 20. September verschoben. Das traditionsreiche Masters wird vom 12. bis 15. November im Augusta National Golf Club ausgespielt. Das vierte Major des Jahres, die British Open, wurde dagegen ersatzlos gestrichen.

Bericht des Guardian