Blankenburg (sku) l Das Spiel gegen den Quedlinburger SV begann für die Hausherren vielversprechend. Flüssige Angriffe und ein druckvolles Spiel brachten eine 4:2-Führung. Da auch die Abwehr sicher stand, kamen die Gäste nicht zu ihren gewohnten Aktionen. Und so baute Blankenburg seinen Vorsprung bis zur 20. Minute auf 13:10 weiter aus.

Zu diesem Zeitpunkt waren allerdings zwei spielentscheidende Aktionen bereits geschehen: Zum einen hatten sich die Stahl-Spieler schon zehn Fehlwürfe geleistet und zum anderen war mit Christoph Pökel ein wichtiger Mann verletzungsbedingt raus. Die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit gehörten den Gästen, bis zum 17:16-Pausenstand hatten sie den Rückstand fast aufgeholt.

Auch nach dem Wechsel blieben erst einmal die Quedlinburger überlegen, glichen aus und gingen erstmals mit 18:17 in Führung. Davon unbeeindruckt ließen die Hausherren drei Tore folgen und gingen ihrerseits mit 22:20 wieder in Front. Ab der 40. Minute machten die Gäste den Blütenstädtern das Torewerfen aber immer schwerer. Mit ihrer robusten Abwehr, dem frühen Heraustreten auf die Angreifer und ihrer kompromisslosen Art kamen die Blankenburger nicht mehr zurecht. Da durch die nicht vorhandenen Wechselmöglichkeiten auch die Kräfte nachließen, bogen die Gäste auf die Siegerstraße. Beim 28:24 war die Partie entschieden, und egal was die Blankenburger auch versuchten, der QSV hatte stets die passende Antwort.

In dieser Phase rieben sich die Stahl-Spieler zu sehr in Einzelaktionen auf, das druckvolle Spiel der ersten Minuten war nicht mehr vorhanden. „Leider konnten wir nicht an die gute erste Halbzeit anknüpfen. Mit zunehmender Spieldauer ließ die Kraft bei den Leistungsträgern durch die fehlenden Wechselmöglichkeiten nach. Der 33:29-Sieg der Gäste ging aber auch völlig in Ordnung, haben sie sich doch besonders im zweiten Spielabschnitt super auf uns eingestellt und genau die richtigen Entscheidungen getroffen“, war das Fazit der Stahl-Trainer John und Fickenwirth.

Am heutigen Sonnabend steht ab 16 Uhr das Heimspiel gegen die SG Lok Schönebeck II an. Beide Teams befinden sich im unteren Teil der Tabelle, daher ist die Aufgabe für die Gastgeber von großer Bedeutung.

SG Stahl Blankenburg: Eli, Fickenwirth - Schlemminger (3 Tore), Pökel, Fricke (1), am Ende, John (7), Schulze (8), Schnee (1), Wolff (3), Kalinowsky (4), Chmielus.