Magdeburg l Zu Beginn übernahm zunächst Altenholz das Zepter, führte anfangs mit 2:0 (4. Minute) und 5:2 (8.). Erst nach gut 20 Minuten waren die Youngsters richtig im Spiel, gingen nach 22 Minuten beim 11:10 durch Luka Baumgarten erstmals in Führung.

Im weiteren Verlauf wogte die Begegnung hin und her, der Club konnte aber seinen knappen Ein-Tore-Vorsprung in die Pause retten (16:15). Zu diesem Zeitpunkt war Paul Schikora auf Seiten des SCM II nach einer Disqualifikation (27.) aber bereits unter der Dusche.

Knapper vorsprung zur Pause

„Gegen Ende der ersten Halbzeit haben wir etwas geschwankt, konnten aber den knappen Vorsprung mit in die Pause nehmen“, sah Trainer Vanja Radic die umkämpften ersten 30 Minuten.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wollte es der Gastgeber wissen, setzte zu einem Lauf an und sich bis zur 37. Minute auf 20:17 ab. Doch mit „einer starken Moral, mit einem unbändigen Kampfgeist kämpfte sich die Mannschaft wieder heran“, freute sich Radic. „Wir haben nie aufgegeben und immer nach vorn geschaut“, sah der Coach zudem eine Ursache für den Punktgewinn.

Auch wenn vor allem im Angriffsspiel nicht alles klappte, die Magdeburger ließen sich durch die jetzt stetige Drei-Tore-Führung des Gastgebers bis zur 51. Minute (27:24) nicht beeinflussen.

Starke Schlussphase

Der Schluss der Begegnung gehörte dann den Magdeburger Youngsters, welche dem einen Treffer durch Altenburgs Malte Vogt drei eigene Tore durch Renars Uscins (2) und Justin Max Kluge entgegensetzten und das Remis wie einen Sieg feierte.

„Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung, aber auch keine überdurchschnittliche Leistung. Wir haben im Angriff wieder zu viele Bälle liegen gelassen. Ausschlaggebend für den Punktgewinn war die ganz starke Abwehrarbeit aller eingesetzten Akteure“, sagte Radic.