Hamburg (dpa) - Geschäftsführer Christian Fitzek ist von einer Rettung des finanziell angeschlagenen Handball-Bundesligisten HSV Hamburg überzeugt.

Irgendwie werde ich es auch hinkriegen, den HSV in die nächste Saison zu führen. Mein Ziel ist, mit dem HSV in den nächsten Jahren Bundesliga-Handball zu zeigen. Dafür würde ich fast alles tun, sagte Fitzek der Bild-Zeitung.

Wegen einer Finanzierungslücke in zweistelliger Millionenhöhe droht dem HSV Insolvenz. Fitzek will diese abwenden. Hauptsponsor und Mäzen Andreas Rudolph, dessen Engagement in den vergangenen Jahren auf mehr als 20 Millionen Euro geschätzt wird, prüft derzeit von Fitzek vorgelegte Konzepte zur Weiterführung des Geschäftsbetriebs. Die Spieler haben seit mehr als zwei Monaten kein Geld erhalten.

Ich wäre nicht sauer, wenn sie jetzt Angebote aus Göppingen oder Melsungen annehmen würden, um finanzielle Sicherheit zu haben. Stattdessen fragen sie mich, wie sie dem HSV helfen können. Alle kämpfen um uns. Überragend!, sagte Fitzek.

Eine Insolvenz hätte keinen Zwangsabstieg zur Folge. Es gibt mit der neuen Acht-Punkte-Regel sogar die Möglichkeit auf Bundesliga-Handball. Wichtig ist dafür, dass es eine Fortführungsprognose gibt, sagte Fitzek. Bei Insolvenz würden dem Verein laut Bundesliga-Satzung acht Punkte abgezogen. Derzeit ist der HSV Tabellenfünfter mit 23:11 Punkten.