Stuttgart (dpa) - Erhält Deutschland nach der Heim-WM 2019 auch den Zuschlag für die Ausrichtung der Handball-WM2027? Darüber entscheidet der Weltverband IHF am Freitag in Kairo.

Der Deutsche Handballbund (DHB) hofft dann auch auf den Zuschlag für die Frauen-WM 2025, um deren Ausrichtung sich der DHB gemeinsam mit den Niederlanden beworben hatte. "Unsere Vision ist es, die 20er-Jahre zum Jahrzehnt des Handballs zu machen", sagte der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober. "Wir möchten den Handball mit diesen Großereignissen weiter in der Gesellschaft etablieren."

Der DHB wird mit Schober, Präsident Andreas Michelmann, Vize-Präsident Bob Hanning, WM-Projektleiter Thomas Freyer sowie den Ex-Profis Isabell und Dominik Klein nach Ägypten reisen. Möglicherweise darf sich die deutsche Delegation dann sogar über einen Dreierpack freuen, denn auch für die U21-WM 2023 hatte der DHB sich beworben. "Wir sind davon überzeugt, dass Deutschland wieder ein wunderbarer Gastgeber wäre", sagte Dominik Klein.

Die Chancen für den DHB stehen gut. Für die Männer-WM 2027 bewerben sich neben Deutschland nur Kroatien, Dänemark und Norwegen als gemeinsamer Ausrichter. Da das Trio aber gleichzeitig noch einziger Bewerber für die WM 2025 ist, steigen Deutschlands Chancen für das Turnier zwei Jahre später. Bei der Frauen-WM 2025 gibt es neben Deutschland und den Niederlanden keine anderen Bewerber.

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DHB-Mitteilung zur WM-Vergabe