Hannover (dpa) - Die Rhein-Neckar Löwen haben im Titelkampf der Handball-Bundesliga einen herben Dämpfer hinnehmen müssen.

Der Tabellenführer aus Mannheim kassierte bei der TSV Hannover-Burgdorf eine unerwartet klare 30:36 (16:19)-Niederlage und weist nun 19:5 Zähler auf. Rekord-Champion THW Kiel (18:2) befindet sich nach mehreren positiven Corona-Fällen weiter in Quarantäne. Vizemeister SG Flensburg-Handewitt (17:3) empfängt am Mittwoch Aufsteiger TuSEM Essen.

Zwei Tage nach dem 31:31 im Topspiel gegen Flensburg lieferten die Löwen in Hannover eine schwache Leistung ab. Schon in der ersten Halbzeit lief beim Team von Trainer Martin Schwalb wenig zusammen, nach dem Wechsel ging dann gar nichts mehr. Knapp fünf Minuten vor Schluss lagen die Gäste beim 26:36 sogar mit zehn Treffern zurück, konnten das drohende Debakel mit einem 4:0-Lauf aber noch abwenden. Bester Werfer beim Sieger war Ivan Martinovic mit elf Toren, für die Mannheimer traf Niclas Kirkelokke siebenmal.

Die Füchse Berlin festigten mit einem 31:25 (15:15) gegen den TVB Stuttgart den vierten Tabellenplatz. Hans Lindberg war mit elf Toren überragender Mann bei den Hauptstädtern, die 17:5 Punkte auf dem Konto haben. Dahinter rangiert der SC DHfK Leipzig (15:9), der sich bei der HSG Nordhorn-Lingen mit 28:24 (13:12) durchsetzte.

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