Mannheim (dpa) - Handball-Profi Gedeon Guardiola von den Rhein-Neckar Löwen ist gegen eine baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Handball-Bundesliga.

"Wenn es nach mir geht, spielen wir im Mai noch nicht", sagte der 35-jährige Spanier in der "TZ" aus München und im "Münchner Merkur". Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus sei die Sicherheit nicht gewährleistet. "Kaum auszudenken, was passiert, wenn du über 10.000 Fans in einer Halle versammelst", sagte Guardiola. "Selbst bei Geisterspielen kämen Spieler, Trainer, Schiedsrichter und noch mehr Menschen zusammen. Das wäre nicht verantwortungsbewusst."

Die HBL-Saison müsste spätestens ab dem 16. Mai fortgesetzt werden, um sie noch bis Ende Juni zu Ende zu bringen. Eine Entscheidung über einen Abbruch wird vermutlich am 20. April getroffen.

Guardiola gehörte zu mehreren Spielern von den Rhein-Neckar Löwen, die am Coronavirus erkrankt waren. "In meinem Fall war der Krankheitsverlauf durchaus schwerer", sagte Guardiola. "Fieber, Schüttelfrost, Schlappheit - das ist alles dabei. Und als diese Symptome abgeklungen waren, ist der Husten eingetreten. Nicht oft, dafür stark und trocken. Nach einer Woche war alles überstanden."

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