Hamburg (dpa) - Der SC Magdeburg ist an die Tabellenspitze der Handball-Bundesliga zurückgekehrt.

Die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert gewann im Spitzenspiel des achten Spieltages gegen den TSV Hannover-Burgdorf mit 34:23 (16:12) und verdrängte Meister SG Flensburg-Handewitt auf Platz zwei. Die Flensburger spielen erst am Sonntag beim HC Erlangen.

Der SCM schien im Duell der EHF-Cup-Teilnehmer die Hannoveraner überrennen zu wollen. Doch die 14:7-Führung schmolz binnen acht Minuten auf 14:12. Nach einer Auszeit fanden die Gastgeber aber wieder in die Spur. Für die Hannoveraner blieb am Ende nur die Erinnerung an den 37:22-Auswärtssieg vor zwei Jahren.

Eine Überraschung verpasste der VfL Gummersbach bei Vizemeister Rhein-Neckar Löwen. Nach starker Vorstellung unterlag der VfL letztlich klar mit 24:30 (14:10). Die Gäste hatten nach zwölf Minuten mit 8:2 geführt! Herausragend Gummersbachs Torhüter Carsten Lichtlein in der ersten Hälfte. Eine Umstellung der Löwen-Abwehr brachte aber die Wende.

Ohne Probleme kamen die Füchse Berlin bei der SG BBM Bietigheim zum Erfolg. Die Hauptstädter fertigten den Aufsteiger mit 36:28 (16:13) ab. Die Mannschaft von Trainer Velimir Petkovic bleibt dennoch auf dem sechsten Tabellenplatz.

Überraschungsteam Bergischer HC setzt seinen Höhenflug fort. Der Aufsteiger feierte beim 27:25 (12:10) gegen die HSG Wetzlar seinen sechsten Saisonsieg im achten Spiel und preschte auf den vierten Platz vor. Seinen ersten Punktgewinn feierten die Eulen Ludwigshafen. Der Tabellenletzte trennte sich vom TVB 1899 Stuttgart 26:26 (13:14).

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