Stendal l Dieser Prüfung stellte sich der Stendaler Dastyn Moses vom 1. Jiu-Jitsu Verein Sachsen-Anhalt Stendal. Der zunächst ebenfalls angekündigte Paul Hauschulz konnte wegen einer Verletzung nicht antreten.

Als Prüfer fungierten Karsten Ullrich (7. Dan Jiu-Jitsu und Präsident der DJJA), Steffi Gericke (7. Dan Jiu-Jitsu) und Vizepräsident der DJJA) sowie Carsten Weschke (3. Dan Jiu-Jitsu und Schatzmeister der DJJA).

Ein Jahr lang hat Dastyn sich auf diesen Tag der umfassenden Prüfung intensiv vorbereitet. Er wusste, dass er dann alles zeigen musste, um den Weg vom Schüler zum Meister erfolgreich zu absolvieren. Viel Schweiß ist bis dahin geflossen und es sollte am Prüfungstag noch mehr davon fließen.

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Die Prüfung begann mit einem theoretischen Teil. Hier musste Dastyn Fragen der Prüfer, auch auf japanisch, beantworten.

Nachdem er dies geschafft hatte, musste er die Goshin Jitsu No Kata zeigen. Das ist eine traditionelle Kata mit streng vorgegebenen Abläufen (weder der Prüfling noch seine Uke dürfen einen Fehler machen).

Im Anschluss folgte dann der Abschnitt Grundlagentechniken ( zum Beispiel Fallschule, Hebel, Würgen, Festlege- und Transporttechniken, Schläge/Stöße, Fußtritte, Würfe und ähnliche Abläufe).

Im zweiten Teil der anstrengenden Prüfung musste Dastyn sich gegen Angriffe wie Hand- und Armfassen, Revers- und Kragenfassen, Umklammerungen, Würgen, Faust- und Fußangriffe, Angriffe mit Pistole, Stock und Messer zur wehr setzen.

Damit noch nicht genug, stand am Ende doch noch ein Freikampf von drei Minuten gegen insgesamt nicht weniger als vier Angreifer mit Waffen auf dem Programm.

Nach fast zwei Stunden hatte er es dann geschafft. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Gezeichnet von den Strapazen der Prüfung, aber überglücklich, nahm er von den Prüfern das Diplom zum 1. Dan entgegen.

Durch den Präsidenten der Deutschen Jiu-Jitsu Akademie und Vorsitzenden des 1. Jiu-Jitsu Vereines Sachsen-Anhalt Stendal, Karsten Ullrich, wurde Dastyn ein Schwerterset und natürlich der schwarze Gürtel überreicht.