Berlin (dpa) - Die italienische Filmemacherin Laura Bispuri hat bei der Berlinale ihren Wettbewerbsbeitrag "Meine Tochter" - Originaltitel: "Figlia mia" - vorgestellt.

Erzählt wird das Drama zweier Frauen. Die eine, eine handfeste Arbeiterin, hat die Tochter der anderen, eine haltlose Trinkerin, aufgezogen. Als das Kind zehn Jahre ist, entbrennt ein Streit der beiden um die Liebe des Mädchens. Getragen wird der Film vor allem von der Schauspielkunst der italienischen Stars Valeria Golino und Alba Rohrwacher.

Die Drehbuchmitautorin und Regisseurin Bispuri, im Jahr 2015 bereits im Wettbewerb der Berlinale mit ihrem Debüt "Sworn Virgin" vertreten, vertraut in ihrem zweiten Spielfilm vor allem der Kunst ihrer beiden Hauptdarstellerinnen. Sie versteht den Film in hohem Maß als eine Erzählung über "die Kraft der Mütter, die Kraft der Frauen", wie sie in Berlin sagte. Damit ergänzt "Meine Tochter" die Reihe von diesjährigen Berlinale-Beiträgen über starke Frauen.

Laura Bispuri sprach in Berlin mit großer Zuneigung von ihren Stars: "Sie haben sich vor der Kamera seelisch entblößt. Das ist sehr, sehr mutig von ihnen." Alba Rohrwacher sagte dazu: "Wir sind beim Drehen aufrichtig und offen miteinander umgegangen, sehr frei, wie Schwestern." Valeria Golino schwärmte von einer "beglückenden Arbeit".

Wettbewerb: Figlia mia/Daughter of Mine/Meine Tochter