Magdeburg l Fachwerk- und moderne Wohnhäuser, Bauwerke für Büro und Verwaltung, für Kinder und Schule, für Gewerbe und Sport bis hin zu Gärten und Parks sind zum Tag der Architektur geöffnet. Bundesweit erstreckt er sich über ein Wochenende. Es gibt Führungen und Besichtigungstermine – darunter auch in Häusern, die üblicherweise nicht offen stehen. Überschrieben ist alles mit dem Slogan „Architektur bleibt!“, ein Motto mit Ausrufezeichen. „Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Bauen im Erbe“, sagt Petra Heise, Geschäftsführerin der Architektenkammer Sachen-Anhalt, mit Blick auf das Europäische Kulturerbejahr. Es gehe um die Symbiose von Alt und Neu.

24 Gebäude zwischen Osterwieck und Kloster Michaelstein, Loburg und Leuna, Burg, Stendal, Magdeburg und Halle werden geöffnet sein. Eine „Architektour“ lohnt sich vor allem durch die Lutherstadt Wittenberg, die gleich an fünf Standorte lädt. Das Jubiläum 500. Jahre Reformation im vergangenen Jahr hat architektonisch deutliche Spuren hinterlassen. So beim Schlossensemble mit dem Evangelischen Predigerseminar, für das die Architekten die Idee von einem klösterlichen Garten umsetzten, oder beim Lutherhaus und dem Augusteum mit seinem modernen Anbau. Was in den vergangenen Jahren saniert, erweitert und neugebaut wurde, zeigt eine Sonderausstellung der Stiftung Luthergedenkstätten im Augusteum.

Auch im Harz können Besucher gut kombinieren: Osterwieck, Schierke und Kloster Michaelstein zum Beispiel. Während auf dem einstigen Klostergelände bei Blankenburg eine Besichtigung des Pavillons für die „phantastische Maschine“, eine mit Wasserkraft betrieben Musikmaschine, angeboten wird, wollen in Schierke unter dem markanten Dach der Feuerstein-Arena die zuständigen Architekten über ihre Intentionen sprechen.

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