Berlin (dpa) l Mit dem Bode- und dem Pergamonmuseum sollen nach den coronabedingten Schließungen nun auch die letzten beiden Häuser der Berliner Museumsinsel öffnen. Beide Museen sollen vom 3. Oktober an wieder für Publikum zugänglich sein, wie die Staatlichen Museen zu Berlin am Donnerstag (24. September) mitteilten. Alle Museen waren Mitte März geschlossen worden, seit Mitte Mai hatten einzelne Häuser nach und nach wieder Besucher eingelassen.

Zum Bode-Museum am nordwestlichen Ende der Museumsinsel im Herzen Berlins gehört die Skulpturensammlung mit Meisterwerken der europäischen Plastik, das Museum für Byzantinische Kunst sowie das Münzkabinett. Hinzu kommen aktuelle Präsentationen wie "Der zweite Blick: Spielarten der Liebe" oder "Bronzen wie Tiere. Heide Dobberkau und ihre Tierwelten".

Im Pergamonmuseum sind wegen der andauernden Sanierungsarbeiten weite Teile verschlossen, darunter auch die Rekonstruktion des Altars aus der namensgebenden kleinasiatischen Stadt Pergamon mit den originalen Friesen. Zum Pergamonmuseum gehören das Vorderasiatische Museum, das Museum für Islamische Kunst und die Antikensammlung.

3,1 Millionen Besucher

Bereits geöffnet sind auf der Museumsinsel das Alte Museum, die Alte Nationalgalerie, die James-Simon-Galerie, das Neue Museum sowie ein temporärer Ersatzbau für das Pergamonmuseum. Zu den Staatlichen Museen Berlin gehören 15 Sammlungen mit 4,7 Millionen Objekten an 19 Standorten. Die Museen besuchten im vergangenen Jahr fast 4,2 Millionen Menschen, davon allein knapp 3,1 Millionen die Häuser der Museumsinsel.