Magdeburg (dpa) l Der Verein werde für sein langjähriges Engagement für das Wahrzeichen der Landeshauptstadt ausgezeichnet, teilte die Staatskanzlei am Sonntag mit. Seit der Vereinsgründung vor 24 Jahren sei es den Domförderern gelungen, mehr als zwei Millionen Euro Spenden für den Erhalt des Doms einzusammeln.

Das Land ehrt drei weitere Preisträger, die sich für den Erhalt von Kunstdenkmalen einsetzen. So bekommt auch das Fallstein-Gymnasium in Osterwieck den diesjährigen Denkmalpreis. Die Schülerinnen und Schüler pflegen seit 2015 regelmäßig das Grenzdenkmal in Wülperode an der Grenze zu Niedersachsen.

Ulrich Fach aus Quenstedt (Mansfeld-Südharz) wird für seine archäologischen Leistungen und mehr als 1500 gefundene historische Münzen geehrt. Der ehrenamtliche Denkmalpfleger Fred Witte aus Marienborn bekommt den Preis unter anderem für seine Entdeckung einer karolingischen Siedlung in der Nähe seines Heimatorts.

Die Auszeichnungen sind mit jeweils 2500 Euro für die Einzelpreisträger sowie 7500 Euro für die beiden Gruppensieger dotiert. Sie werden am 30. Oktober in der Magdeburger Staatskanzlei vergeben. Kulturminister Rainer Robra (CDU) gratulierte bereits am Sonntag. Das Engagement der Preisträger sei unverzichtbar für den Erhalt des kulturellen Erbes, sagte er.

Den Denkmalpreis des Landes gibt es seit 1995. Zuletzt wurde er alle zwei Jahre an engagierte Denkmalschützer vergeben.