Frankfurt a.M. (epd) l Die eifrigsten Buchkäufer in Deutschland leben bei Frankfurt am Main: Die Einwohner von Bad Soden am Taunus haben im vergangenen Jahr durchschnittlich 156 Euro für Bücher ausgegeben, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt mitteilte. Danach folgten nach den Erhebungen von "infas geodaten" die Einwohner von Bad Homburg vor der Höhe mit 153 Euro pro Kopf und die von Ingelheim am Rhein mit 152 Euro. Am sparsamsten dagegen waren die Zeitzer und die Eislebener in Sachsen-Anhalt. Sie gaben im Jahr 2012 durchschnittlich nur 77 Euro für Bücher aus.

Deutschlandweit zeigt sich bei den Buchkäufen ein Gefälle ähnlich der Verteilung der Kaufkraft insgesamt. Am meisten Geld wird in den Ballungsräumen für Bücher ausgegeben, außer um Frankfurt auch um München, Stuttgart, Köln und Hamburg. In den östlichen Bundesländern ragt nur die Region um Potsdam über den Bundesdurchschnitt heraus.

Frauen lieben Bücher mehr als Männer: 66 Prozent der Frauen haben im vergangenen Jahr nach einer Allensbach-Umfrage mindestens ein Buch gekauft gegenüber 52 Prozent der Männer.