Berlin (epd). Die preußischen Kroninsignien und die Schätze aus der Silberkammer der Hohenzollern kehren zurück ins Berliner Schloss Charlottenburg. Die Räume für die rund 600 Exponate umfassende Dauerausstellung seien für rund 1,24 Millionen Euro saniert worden, teilte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten mit. Gezeigt werden neben den Kronen des preußischen Königs Friedrich I. (1657-1713) und seiner Ehefrau unter anderem auch die mit Juwelen besetzten Herrschaftssymbole Reichsapfel und Reichszepter.

Von den beiden Kronen sind nach Stiftungsangaben nur noch die Gestelle aus Gold erhalten, Stoffbezug und Edelsteine fehlen. Allein die Königskrone Friedrichs I., der 1701 zum König gekrönt wurde, trug ursprünglich 153 Diamanten, 28 Brillanten und 56 Perlen. Friedrich II. ließ die Steine 1741 herauslösen und anderweitig aufbewahren. Für die Trauerfeierlichkeiten zu seinem Tod wurde die Königskrone ein letztes Mal zusammengesetzt. Wenige Jahre später war der Verbleib mehrerer Steine bereits nicht mehr nachvollziehbar. Die Dauerausstellung "Kronschatz und Silberkammer" ist ab morgen im Schloss Charlottenburg zu sehen.

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