Mainz (vs) l Der dänische Frachtensegler "Gottfried" war mit hunderten altägyptischen Kostbarkeiten beladen, als er 1822 bei Cuxhaven gesunken ist. Die wertvolle Fracht galt mehr als 150 Jahre lang als verschollen, bis zwei Berliner Forscher glauben, die Fundstelle des Wracks identifiziert zu haben.

In der Dokumentation "Geisterschiff im Wattenmeer" schildert "Terra X" am Sonntag ab 19.30 Uhr, die tragische Geschichte der "Gottfried".

Der Film von Robert Schotter und Friedrich Steinhardt stellt Dr. Joachim Karig vom Ägyptischen Museum in Berlin und Rainer Leive vor, die während ihrer 30-jährigen Suche nach der "Gottfried" alte Seekarten ausgewertet und mit Hilfe von Wind- und Strömungsmodellen zahlreiche Berechnungen der Sturmnacht angestellt haben, bis sie glauben, die Fundstelle des Wracks identifiziert zu haben. Demnach liegt sie inmitten des weiten Mündungstrichters der Elbe, ein gefährliches Suchgebiet mit viel Schiffsverkehr.