Das Thema der am 26. August beginnenden Ausstellung "Eroberung" ist eng verbunden mit dem Thema Krieg – Gestern, Heute und Morgen. Kriege bedeuten nicht nur Eroberung, sie sind auch Grenzüberschreitung, Zerstörung, Tod, Neuordnung und Wandel.

Kriege verändern die Umwelt nachhaltig und sie verwandeln die Menschen in Krieger und im vom Krieg Gezeichnete, in Triumphgeschrei und Ruinenlandschaft. Eroberung ist ein vielseitiger, facettenreicher und zu tiefst menschlicher Begriff und hat nicht immer mit Krieg zu tun, schon aber mit Kampf.

Die Vernissage werden um 19.30 Uhr Jürgen Kruschwitz an der Violine und Bodo Lüddemann an Gitarre sowie mit seinem Gesang musikalisch begleiten.

Die vorliegenden Arbeiten stammen zum Teil aus dem von Karen Teßmers geleiteten Projekt "Spurensuche" mit Langzeitarbeitslosen in Halberstadt. Es sind Reflexionen des Untergangs der Stadt Halberstadt im 2. Weltkrieg.

Die Künstlerin wurde am 9. Februar 1972 in Blankenburg geboren. Nach einem Studium der Umwelttechnik konzentrierte sie sich zunehmend auf die Idee des engen Zusammenhangs von natürlicher Umwelt und den Formen des Menschgemachten. Damit war es für sie folgerichtig, nach Tätigkeiten im Bereich Umweltschutz in das Arbeitsgebiet Mediendesign, Fotografie und Kunst zu wechseln.

Von 2005 bis 2007 war sie als Vorstandsmitglied mit dem Aufbau und der Leitung des Kunst- und Kulturzentrums "Altes E-Werk in Blankenburg beschäftigt. 2008 unternahm sie den Schritt in die Freiberufliche Tätigkeit mit Mediendesign Gewerbe und Industrie. Gleichzeitig erteilt sie als Dozentin Projektunterricht in verschiedenen Bildungsträgern.

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