Los Angeles (dpa/jl) l Chester Bennington, der Sänger der amerikanischen Rockband Linkin Park, ist tot. Wie ein Sprecher der Gerichtsmedizin in Los Angeles der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag bestätigte, wurde Bennington tot in seinem Haus in Palos Verdes, nahe Los Angeles, gefunden. Über die Todesursache machte die Behörde zunächst keine Angaben. Der Vorfall werde untersucht. Bennington war 41 Jahre alt. Laut US-Medienberichten soll sich der Sänger selbst umgebracht haben. Dem Bericht zufolge habe sich der Sänger erhängt. Bandkollege Mike Shinado bestätigte  auchden Tod des Sängers via Twitter.

Bennington ist am 20. März 1976 in Phoenix, Arizona, geboren worden und war seit 1998 Mitglied bei Linkin Park, damals noch als Hybrid Theory unterwegs. Er war Sänger, Songwriter und Frontmann der kalifornischen Band, die seit Jahren international Erfolg schreibt.

Chester Bennington soll in den vergangenen Jahren immer wieder mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen gehabt haben. Der Sänger sprach außerdem offen darüber, jahrelang an Depressionen gelitten zu haben.