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Die roten Overalls und Dali-Masken sind zurück

Alles hat ein Ende, auch bei Netflix: Die letzte Staffel von „Haus des Geldes“ ist da. Es war eine der erfolgreichsten Serien des Streamingdienstes. Die ersten fünf Episoden der finalen Staffel starten.

Von Anna Ringle, dpa
Filmszene: „Haus des Geldes“ geht weiter - und langsam zu Ende.
Filmszene: „Haus des Geldes“ geht weiter - und langsam zu Ende. Tamara Arranz/Netflix/dpa

Berlin - Die roten Overalls und Dali-Masken sind zurück: Tokio, Rio, Helsinki und der Professor arbeiten weiter an ihrem Mega-Bankraub in Spanien. Es ist die fünfte und letzte Staffel des internationalen Netflix-Erfolgs, der spanischen Serie „Haus des Geldes“.

Wie immer drängt die Zeit, eine riesige Horde an Einsatzkräften steht schon vor der Tür und innen gibt es unter dem Bankraub-Team, das sich Städtenamen gegeben hat, Zank, Intrige, Freundschaft und auch die dosierten Momente Zärtlichkeit.

Die Staffel wird in zwei Teilen gezeigt, diesen Freitag (3. September) geht es los. Der zweite Teil der Staffel erscheint am 3. Dezember, wie Netflix ankündigte.

Die Serie surft weiter auf der bekannten Welle. Müsste man die Rahmenhandlung der gesamten Staffeln in einem Satz ausdrücken, dann vielleicht so: Eine bunt zusammengewürfelte Truppe aus Leuten, die sich wohl sonst nie über den Weg gelaufen wären, plant in Spanien Mega-Banküberfälle und wird von der Gesellschaft als Kriminelle, aber auch als Helden angesehen.

Die Macher der Serie gehen nochmals eine Wette ein: Wie lange kann man den Spannungsbogen mit dem im Kern ähnlichen Plot aufrechterhalten? Läuft sich das auf der langen Distanz dann doch einmal tot? Oder ist die Serie schon so sehr Kult bei den Fans geworden, dass gerade die vielen wiederkehrenden Elemente bestens funktionieren?

Was man über den Start von Staffel 5 sagen kann: Der Professor und Kopf der Bankräuber-Gruppe war wohl noch nie in einer so aussichtslosen Lage wie dieses Mal. Eine vom Polizei-Einsatzteam geschasste hochrangige und grausame Expertin hat sein Versteck ausfindig gemacht.