Horrorfilm

„The Forever Purge“: Blutvergießen als Gesellschaftsmodell

Freunde des Kult-Streifens „The Purge“ dürfen sich freuen: Das Blutvergießen dauert im fünften Teil noch einmal länger als geplant.

Von dpa
Adela (Ana de la Reguera) kämpft um das nackte Überleben.
Adela (Ana de la Reguera) kämpft um das nackte Überleben. Universal Pictures/dpa

Berlin - Was passiert, wenn Mord und Totschlag für eine Nacht im Jahr völlig legal sind? Diese Frage ist der Ausgangspunkt der Horror-Reihe „The Purge“.

Nun dürfen sich Fans des Kult-Streifens auf den fünften Teil freuen. Diesmal dauert das Blutvergießen länger als geplant. Die bewaffnete Bürgerwehr „The Forever Purge“ hat die Kontrolle über das Land übernommen und will das Chaos der Purge-Nacht zum Dauerzustand machen. „The Forever Purge“ will erkennbar mehr sein als nur eine Gewaltorgie für Horror-Fans: Bezüge zur Trump-Ära werden hier und da hervorgehoben, auch das schwierige Verhältnis vieler Amerikaner zu den Themen Migration und Flucht bringt der Film den Zuschauern auf seine ganz eigene Art näher.

The Forever Purge, FSK 16, 103 Minuten, von Everardo Gout, mit Ana de la Reguera, Tenoch Huerta, Leven Rambin, Susie Abromeit, Joshua Dov, Gregory Zaragoza und Josh Lucas